Warum Kochen nicht zeitaufwändig und anstrengend sein muss

Heute ein paar Gedanken zu einem meiner inzwischen liebsten Hobbies: Dem Kochen.

Und ganz ehrlich: Es war nicht immer so, aber ich habe meine Liebe zum Kochen entdeckt und kann darin inzwischen nur noch Vorteile sehen. Doch noch einmal einen Schritt zurück.

Auch, wenn ich schon seit langem viel koche, war es doch bis vor einiger Zeit immer ein Angang. An Rezepten hat es nie gemangelt und auch das Einkaufen war nie das Problem. Allerdings waren manche Essensideen sehr zeitintensiv in der Umsetzung, und ich fand nicht die richtigen zeitlichen Lücken, um ausreichend Zeit in der Küche zu verbringen.

Irgendwann begann ich die Idee des Selber-Kochens in kleinere, bewältigbarere Aufgaben zu zerteilen.

Als erstes fragte ich mich:

  • WAS (welches Gericht) soll gekocht werden?
  • WANN muss gekocht werden oder besser WANN muss WAS gekocht werden?

WAS (welches Gericht) soll gekocht werden?

Nach wie vor will ich weder in der Mittagspause noch nach Feierabend unter der Woche zu viel Zeit in die Zubereitung von gesundem Essen investieren. Dennoch führt kein Weg an einer gesunden Mahlzeit vorbei, denn ich brauche viel Energie für mein Nachmittagspensum und möchte auch beim Abendessen mein Ernährungssystem bestmöglich umsetzen.

Daher probiere ich aufwendige, neue Gerichte stets an den Wochenenden aus. Von Montag bis Freitag gilt für mich

  • Ich koche keine zeitintensiven Gerichte
  • Ich koche keine Gerichte, die viel Aufmerksamkeit verlangen. Also Zeit, die ich in der Küche verbringen muss.

Hier habe ich eine Form von Multitasking gefunden. Die Zeit, in der Linsen oder Kartoffeln auf dem Herd kochen, kann man hervorragend für andere Dinge nutzen und muss ihnen beim Kochen nicht zugucken. Ich beantworte dann E-Mails, gehe mit dem Hund Gassi oder setze andere Dinge um, die sich zeitlich gut abgrenzen lassen. Es gibt also nicht die fein abgeschmeckte Suppe, die über Stunden und dauerhaftem Umrühren kreiert wird.

Die nächste Frage lautet

WANN muss gekocht werden oder besser WANN muss WAS gekocht werden?

Folgen wir dem Ansatz von herzhaften Salaten auf Grundlage von Hülsenfrüchten oder Kartoffeln. Wobei natürlich auch Suppen hervorragend in diese Idee passen.

Wichtig ist zu erkennen, dass man auch den Prozess des Kochens in kleine Teile zerlegen kann.

Das geht ganz einfach und in der gehobenen Küche wird es wohl „Mise en place“ genannt.

So könnt ihr:

  • Ein Dressing zusammenstellen, während parallel „wartet“ das Wasser für Linsen, Kartoffeln, Quinoa etc. kocht
  • Gerichte heraussuchen, bei denen die Gewürze auf einmal hinzugegeben werden und diese schon in einer kleinen Schüssel abmessen und bereitstellen
  • Die Schnibbelarbeit dann erledigen, wenn es Euch in die Tagesplanung passt und nicht unmittelbar vor oder sogar beim Kochen.

All das entspannt und entzerrt das Kochen merklich und lässt es so auch im Alltag umsetzbar werden.

So kann ich sagen: Kochen entlastet, statt zu belasten.

Ich nutze diese Destrukturierung des Kochens ganz bewusst in meinem Arbeitsalltag. Gerade wenn ich mich zwischen zwei Klientensessions befinde oder einen intensiven Impulsvortrag beendet habe, erledige ich eine kleine Teilaufgabe meines Kochplans, um im Hier und Jetzt anzukommen.

Für mich hat das Klacken des Messers auf dem Holzbrett so über die Zeit eine meditative Kraft entwickelt, die mich sehr achtsam werden lässt.

Weitere Ideen:

Natürlich könnt ihr aber auch

  • Eure Mails beantworten, während Reis, Quinoa oder ähnliches garen
  • Die Schnibbelarbeit zu einem morgendlichen Ritual machen, gerade wenn ihr im Homeoffice arbeitet und nicht jeden Tag ins Büro fahren müsst

Probiert es aus und schreibt in die Kommentare, wenn euch eigene Hacks zu diesem Thema eingefallen sind.

Und vor allem: Esst ein gesundes Mittagessen – es ist eine sinnvolle Investition in einen energiereichen und produktiven Nachmittag.

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